Leseprozess 1
Ich komme nach Hause nach einem sehr stressigen Tag in der Schule. Das Wetter heute war miserabel und drückte meine Laune stetig nach unten. Trotzdem muss ich beginnen zu lesen, da ich heute den Startschuss für dieses Lese-, Blogprojekt bekommen habe. Dies fällt mir schwer weil es Freitag ist und ich überhaupt keine Lust zu lesen habe, insbesondere wenn ich ein Buch lesen muss, bei welchem mich nur das Titelbild interessiert hat. Das Wetter ist sowieso schlecht, was mich daran hindert nach draussen zu gehen. Ich bereite mein Bett vor, mache mir eine Tasse heisse Schokolade, mache es mir auf meinem für das Lesen vorbereitete Bett bequem und überwinde mich die erste Seite aufzuschlagen.
Nichts. Die erste Seite ist leer. Ich blättere weiter bis das erste Kapitel beginnt. Ich beginne zu lesen. Eine Minute, zwei Minuten, drei Minute. Das Ticken meiner Uhr lenkt mich ab und ich nehme fast nichts auf von dem Gelesenen. Trotzdem lese ich weiter. Ich versank immer mehr und mehr in das Buch und als ich es merkte, war es genau dieses Erkenntnis, welches mich aus meiner Konzentration wieder herausriss. Jedoch ist schon eine halbe Stunde vergangen und ich versuche mich wieder auf das Buch zu konzentrieren.
Die ersten drei Geschichten, welche ich zu beginn gelesen habe sind auf eine ganz eigene Art sehr einfach zu lesen, obwohl ich ehrlich sagen muss, dass mir das Buch, bzw. die Geschichten nicht sonderlich gut gefallen. Sie sind einfach geschrieben und lassen sich auch ganz gut lesen, aber es sind ganz simple und kurze Geschichten, aus welchen ich keinen tieferen Sinn erkennen kann. Die Ideen für die Geschichten finde ich jedoch noch ganz witzig. Zum Beispiel in der ersten, in welcher sich Ebling ein Mobiltelefon kauft, obwohl er jahrelang keines hatte. Jedoch ist das nicht das lustige daran. Das Lustige daran ist nämlich, dass der Telekommunikationsgesellschaft ein Fehler unterläuft und ihm eine Nummer gibt, welche bereits vergeben ist. Diese Idee finde ich sehr toll, vorallem als Ebling sich nach einer Weile wirklich als diese Person ausgibt, dessen Nummer er bekommen hat.
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